Entspannung als Gesundheitsförderung

Entspannungstherapie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Entspannungstechniken im weitesten Sinne. Die wichtigsten, auf die ich mich im Folgenden auch hauptsächlich beziehen werde, sind das Autogene Training, Progressive Muskelrelaxation und Stressmanagement. Alle drei Methoden sind von den gesetzlichen Krankenkassen als Maßnahmen zur Primärprävention nach §20 SGB anerkannt.

Wie wirkt Entspannung?

Das Hauptproblem, welchem wir damit begegnen ist Stress. Jeder hat ihn. Stress per se ist keine Krankheit. Im Gegenteil: in der richtigen Dosis wirkt er sogar gesundheitsfördernd. Aber in unserer heutigen Gesellschaft haben viele Menschen zu viel davon.

Stress entsteht, wenn man einem Stressor – also einem Reiz, der eine Reaktion einfordert – ausgesetzt wird, man diesen Reiz als stressend wahrnimmt und bewertet und daraufhin eine Stressreaktion folgt. In anderen Worten: Ich bin gestresst, wenn ein Reiz auf mich einwirkt, für den ich keine passende Bewältigungsstrategie habe und den ich daher als bedrohlich bewerte und mein Körper daraufhin mit einer Aktivierung reagiert.

Diese Aktivierung ist sehr hilfreich, denn sie ermöglicht es Ressourcen bereitzustellen, um mit dem Stressor erfolgreich umzugehen. Wenn die Situation dann abgeschlossen ist, wird das Aktivierungsniveau wieder gesenkt und der Körper füllt die Ressourcen auf. Erfolgt jedoch immer wieder eine neue Stressreaktion bevor die Regeneration abgeschlossen ist, wird der Körper gezwungen auf dem hohen Aktivierungsniveau zu bleiben und kann keine Ressourcen aufbauen. In diesem Fall redet man von chronischem Stress und dieser äußert sich mittel- und langfristig in den verschiedensten Beschwerden.

Anfänglich zählen darunter hauptsächlich Energielosigkeit, Schlafstörung, fehlendes Kompetenzgefühl, Kontrollverlust usw. Hält dieser Zustand länger an, folgen körperliche Beschwerden wie Bluthochdruck, reduziertes Immunsystem, Zuckerprobleme, Magengeschwüre und noch viele andere.

Damit es nicht so weit kommt ist es wichtig, dass man dem Körper hilft das Aktivierungsniveau zu senken und somit die Ressourcen wieder aufzubauen. Hierfür eignen sich sehr gut Entspannungsverfahren wie das Autogenes Training (AT) und die Progressive Muskelrelaxation (PMR). In diesen lernen Sie, wie Sie sich in kürzester Zeit effektiv erholen können. Verschiedene Studien zeigen, dass 5 Minuten AT einen Erholungswert von 30 Minuten  Schlaf haben.

Dabei ist Entspannung nicht nur das Fehlen von Anspannung, sondern ein Zustand mit gesenktem biologischen Grundumsatz. Dieser Zustand wird als sehr angenehm empfunden und aktiviert gleichzeitig das parasympathische Nervensystem, welches für die Regeneration verantwortlich ist.

Zusätzlich können Sie mit Stressmanagement (SM) erlernen, wie Sie Ihren Alltag effektiver gestalten und so besser mit Stress umgehen lernen.  

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Aktuelles:

01.11.2011: Neues im Tagebuch, unter Zeichnungen und bei Über mich.

25.08.2011: Neues Projekt gestartet. Genaueres unter Zeichnungen.

24.08.2011: Aktualisierung im Tagebuch und bei Über mich.

23.08.2011: Video von Cleo im Tagebuch.

11.07.2011: Neues vom RHS-Training im Tagebuch.